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Produktdetails

Harbour Boat Trips 01 Copenhagen

Harbour Boat Trips 01 Copenhagen

Quelle: amazon

EAN: 4250382400202
Herausgeber: Hfn Music (rough trade)

11,07 EUR
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Harbour Boat Trips 01 CopenhagenHarbour Boat Trips 01 Copenhagen
 

Kunden Meinungen

Harbour Boat Trips 01

Datum:14.01.2010 - Rating: 4/5

Eine äußerst Interessante Zusammenstellung verschiedener, mir meist unbekannter Interpreten. Anders Trentemoller nimmt in dem Album Harbour Boat Trips 01 in einer kleinen Anleitung Stellung zur Auswahl der Titel auf der CD.
Er gibt an, dass er diese Titel selbst in verschiedenen Situationen hört: Ob zum entspannen, beim reinigen des Appartments oder einfach nur zum dahinträumen.
Ich persönlich mach das genau so, ich höre sie Zuhause, im Auto, nebenbei oder direkt zum entpannen. Für den Dancefloor, oder zum Sport ist sie jedoch nur bedingt geeignet.

Also es ist eine entpannte altagstaugliche CD, die von Elektro bis Alternativ reicht.
Für den Hörer, der sich eher nur auf Electro spezialisiert hat und von Trentemollers vergangenen Alben viel hält, der sollte wissen, die CD ist ANDERS!
Wer allerdings Trentemollers Werke verfolgt hat, oder wer einen besonderen Geschmack hat und gerne etwas neues oder ausergewöhnliches hört, der sollte nicht länger überlegen, sodern zugreiffen!

Mit den 21 Tracks und den Bilder in der CD bring Trentemoller "sein Kopenhagen" uns ein Stück näher.

Mir gefällt die CD sehr gut und ich bin froh, dass ich sie gekauft habe.






harbour boat trips

Datum:16.09.2009 - Rating: 1/5

Leider hat mich dieses Werk vollkommen enttäuscht. Die akustische Reise, die man mit den beiden ersten Alben erleben durfte, hat sich bei mir überhaupt nicht eingestellt. Im Gegenteil. Ich war jedesmal wenn ein Stück vorbei war immer noch der Hoffnung, jetzt muß die Reise aber losgehen- sie ist jedesmal verreckt!
Auch die akustisch hervorragenden und aufgelöste Aufnahmen, die die ersten Alben zum Erlebnis gemacht haben, werden zu keiner Zeit erreicht. Das was audiophil hochwertige Aufnahmen ausmacht, ist hier nicht im Ansatz zu entdecken. Der Sound wirkt einfach totgemischt.
Für mich leider ein Reinfall.

Pressestimmen zu Harbour Boat Trips 01 Copenhagen by Trentemøller

Datum:29.07.2009 - Rating: 5/5

Trentemøller ist momentan wohl einer der umtriebigsten Produzenten und Remixer. Mit seinem wunderschönen Beitrag zur BBC-Essential-Mix-Reihe hat er zudem bewiesen, dass er ein hervorragendes Händchen für geschmackssichere DJ-Mixes hat.
Einer der schönsten Mixe des Jahres. (Groove)

Wer keine Zeit hat, sich mit dem Rattenschwanz hinter der guten Musikauswahl auseinanderzusetzen, braucht Hilfe. Oder die richtigen Sampler.
Vor allem die unfassbar zerbrechliche Indiefolkhymne 'Somersault' der dänischen Entdeckung I Got You On Tape lässt sich fast schon als sagenhaft bezeichnen. (Intro)

Die erste Mix-CD des dänischen DJs und Produzenten Anders Trentemøller handelt von der Freiheit. Die Freiheit, keinen rein elektronischen Mix abzuliefern. Die Freiheit , ungeschriebene, alberne DJ-Gesetze zu brechen (Spiel niemals einen Act zweimal in einem Set). Die stilistische Freiheit, die Trentemøller sich hier gönnt, ist in Zeiten aufweichender Stilgrenzen zwischen Elektronik und songorientierter Musik beinahe eine Notwendigkeit. (Musikexpress)

Die Compilation lässt erkennen, was diesen Künstler so besonders macht. Kunstvoll und kenntnisreich kombiniert er alte und neue Lieder, obskuren Indie-Rock und Techno, Radau und Entspannung. Trentemøllers Gespür für Melodie und Wirkung machen ihn begehrt. (Kulturspiegel)

Erste Pressestimmen zu Harbour Boat Trips 01 Copenhagen by Trentemøller

Datum:12.06.2009 - Rating: 5/5

Anders Trentemøller war immer schon anders. Diesen Wortwitz kann und will ich mir hier nicht verkneifen. Die neue Compilationserie "Harbour Boat Trips" ist nun eine herrlich obskure Klangreise. Beim ersten Teil führt uns Anders nach Kopenhagen. Und wenn dort nur ansatzweise die Musik so ist, wie auf der CD hier, dann sollte man sich baldigst zu einem "echten" Hinflug entscheiden. Denn der Mix aus Songs zwischen Singer/Songwriter, kruden Synthgeschichten, düsteren Liedern, und vielen musikalischen Kontrasten beschert ein ganz besonderes Hörerlebnis und öffnet Schubladen, die man längst verschlossen glaubte. Daraus entspringen Künstler wie die legendären Suicide, Gravenhurst, Two Lone Swordsmen, Soft Cell oder auch Khan. Sehr dicht gewebt und sehr intensiv! 6/6 points (Raveline 06.2009)

Seit Anders Trentemøller halten nicht wenige Elektro-Connaisseurs 'Gusto' für ein dänisches Wort. So nachhaltig hat der Kopenhagener Hauptsächlich-Produzent und Gelegenheits-DJ mit "The Last Resort" das Feld zwischen ambientem Kopfhörer-Reisen und kristalliner Club-Düsternis geprägt und als Außenbeauftragter des Genres Techno so viel Distinktion in Indie-Hörerkreisen gewonnen, dass sein Name längst szeneübergreifend für Geschmack und Finesse steht.
Um so erstaunlicher scheint vorliegendes Album: Es ist tatsächlich Anders Trentemøllers Mix-CD-Premiere. Und natürlich in der Hinsicht bleibt er wohltuend berechenbar operiert "01: Copenhagen By Trentemøller" Lichtjahre entfernt von stumpfem Basshaudrauf.
Denn mit der ersten Zusammenstellung aus der Reihe "Harbour Boat Trips" legt der Däne seine Inspirationen vorrangig aus New Wave und Gitarrenrock in die Auslage, die allesamt auf den Säulen Räumlichkeit und Transzendenz ruhen. Insbesondere das erste Albumviertel gleicht dabei einer wohlfeilen Demonstration in Eleganz.
Hier reihen sich gesangsuntermalte Ambient-Drones und sacht perlende Akustikgitarren-Akkorde zu einer unzerstörbaren Dreampop-Einheit. Die Faszination dieser Songs gründet auf der Fernwärme, die sie ausstrahlen: Einerseits wandert die ätherische Stimme von Liz Harris alias Grouper oder der Chor in "Somersault" auf dem Weg zur Wahrnehmung durch riesige Räume, bis eine nicht konkret verortbare Gesangsfläche entsteht.
Andererseits ist es gerade diese verhallte Indirektheit, der subtile, conscious-coole Approach, der es erst ermöglicht, sich bedingungslos einhüllen zu lassen. Die Musik drängt sich nicht auf, sie nähert sich als authentizistisches Knistern und Wellenrauschen und macht den Hörer zum Resonanzkörper. Zum embedded listener sozusagen.
Weil für den Folk von Gravenhurst wie für Suicide-Postpunk oder Raveonettes-Shoegazing ex aequo die Prämisse der Traumhaftigkeit greift, schafft "Harbour Boat Trips" die 77 Minuten beinahe ohne Bruchstellen. Es sind übrigens letztgenannte Raveonettes, die mit "Aly, Walk With Me" die vom Rhythmus dominierte Phase einleiten, und sie sind es auch, die nach den psychedelischen Exkursen "Devil's Water" und "Melody Day (Four Tet Remix)" den Formalismus der Tanzbarkeit reaktivieren.
Nur selten misslingt in Trentemøllers Mix etwas. Der erste Suicide-Beitrag "Cheree" wirkt zwischen zwei eindeutigen Elektroschüben leicht deplatziert. Dasselbe gilt für den Übergang vom mondänen Chanson "Fantômes" zum Live-Edit "Vamp". Dies sowie der überraschend unoriginelle Abschluss mit dem Gassenhauer "Tainted Love" sind jedoch nur kleine Misstöne einer sonst sublimen Hafenrundreise, die mit feinem Sand zwischen den Zehen wieder an Land setzt."(Laut.de)

Einfach anders

Datum:29.05.2009 - Rating: 4/5

Anders Trentemöller mal ganz anders. Auf seiner ersten Mix-CD beweist Trentemöller, dass sein Geschmack weit über düsteren Club-Techno und ruhige Ambient-Klänge hinaus reicht. Von New Wave und Gitarrenklängen bis hin zu gewohnten electroiden Tracks ist auf dieser Scheibe alles vertreten. Man mag anfangs vielleicht nicht direkt Zugang in diesen Mix finden, vorallem nicht wenn man typischen Trentemöller-Sound erwartet, aber bei öfterem Durchhören kann die CD dann doch überzeugen. Besonders gefallen hat mir Devils Water mit seinen leicht traurigen Vocals. Die Tracks beinhalten ansonsten eine eigene Wärme, die diese Hafenrundfahrt zu einer angenehmen, mal ruhigen mal aber auch aufbrausenden, Reise macht, bei der man am Ende mit feinem Sand zwischen den Zehen wieder an Land setzt.

Wer Trentemöller mal anders erleben möchte sollte zugreifen, wer den typischen Trentemöller-Sound erwartet sollte erstmal reinhören.

 

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